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08.05.2008 - Studie: E-Mail-Adresse lässt Rückschlüsse auf Zahlungsmoral zu
Mediafinanz zufolge sehen sich Online-Händler immer häufiger mit Kunden konfrontiert, die die Anonymität des Internets ausnutzen wollen, um ihre bestellte Ware nicht zu bezahlen. Dies werde ihnen von Anbietern kostenloser E-Mail-Adressen erleichtert, da hier bei einer Anmeldung nicht immer die wirkliche Identität geprüft wird. Die E-Mail-Adresse sei somit ein erster Hinweis auf Kunden mit womöglich schlechter Zahlungsmoral.
Mediafinanz warnte allerdings, die Online-Händler sollte sich nicht allein nach der E-Mail-Adresse gehen, um die Zahlungswilligkeit ihrer Kunden abzuschätzen. Das Unternehmen hatte 360.000 offene Forderungen anhand der von den Bestellern verwendeten E-Mail-Adressen verglichen.
(08.05.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



