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23.04.2008 - Kanadischer Blackberry-Hersteller kommt nach Bochum

Messemitarbeiter auf der CeBIT
In dem Forschungszentrum soll die Hard- und Software-Entwicklung für Smartphones von RIM vorangetrieben werden. Die Höhe der Investitionen für den neuen Standort bezifferte Heins auf 45 Millionen US-Dollar (rund 28 Millionen Euro) im ersten Jahr.
Als Gründe für die Ansiedlung in Bochum nannte der RIM-Vizepräsident die Nähe zu großen Kunden wie Vodafone in Düsseldorf und T-Mobile in Bonn. Eine Rolle habe auch die Nähe zur Bochumer Ruhr-Universität gespielt. "Wir sind froh, nach Deutschland zu kommen", sagte Heins. Das kanadische Unternehmen habe für sein europäisches Forschungszentrum zunächst auch drei weitere deutsche Standorte sowie einen im europäischen Ausland in Betracht gezogen, sich letztlich aber für Bochum entschieden.
Die Entscheidung für die Ruhrgebietsstadt habe nichts mit der Schließung des Bochumer Werks des finnischen Handyherstellers Nokia zu tun, betonte Heins. Rund 60 bis 70 Prozent der künftigen Mitarbeiter des Forschungszentrums sollen frühere Mitarbeiter des Enwicklungszentrums von Nokia sein. Nach Angaben der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) zahlt das Land für die Ansiedlung des RIM-Forschungszentrums keinerlei Subventionen.
(23.04.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



