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28.02.2008 - Telekom prüft Vorwürfe über unbearbeiteten Kundenbeschwerden

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Telekom-Techniker
Bonn/Köln (AFP) - Die Deutsche Telekom lässt Vorwürfe überprüfen, dass wegen Überlastung zehntausende Kundenbeschwerden nicht bearbeitet worden sein sollen. Der Vorstand habe die konzerninterne Revision direkt nach entsprechenden Presseberichten mit einer Untersuchung beauftragt, sagte ein Telekom-Sprecher. Untersucht werden sollen demnach die Vorfälle in der Niederlassung Bielefeld. Der Sprecher bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Magazins "Capital".

Laut "Capital" besuchte T-Home-Vorstand Timotheus Höttges selbst die Niederlassung in Bielefeld. Dabei habe sich herausgestellt, dass zwar "nicht massenhaft Beschwerden gezielt ignoriert" worden seien, aber Höttges wolle "dem Thema weiter auf den Grund gehen". Dem Magazin sagte Höttges: "Von einem optimalen Service sind wir an vielen Stellen noch immer weit entfernt."

Einem Bericht des "Stern" zufolge waren Anfragen von Telekom-Kunden in einem toten Briefkasten auf den Rechnern des Unternehmens gelandet. Die Gewerkschaft Verdi hatte bestätigte, dass sich eine Reihe Telekom-Mitarbeiter über ein solches Vorgehen von Vorgesetzten beschwert hätten. Grund für die Überlastung waren demnach der Streik gegen die Ausgliederung der Servicesparte im vergangenen Jahr sowie die wiederholte Umstrukturierung des Konzerns.

(28.02.2008 / Quelle: © 2008 AFP)