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19.02.2008 - Freenet steigt in Strommarkt an

Steckdosen
Preislich können laut Branchendienst Verivox aber beide Tarife nicht mit den Angeboten von Wettbewerbern mithalten. Ein Vergleich der Freenet-Angebote für zehn große Städte habe gezeigt, dass es immer günstigere Angebote gebe, erklärte der Branchendienst aus Heidelberg. Ein Berliner Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden zahle bei Freenet beispielsweise zwar 40 Euro weniger als im Grundversorgungstarif. Der günstigste Anbieter mit Vorkasse sei aber ganze 190 Euro günstiger, das billigste Angebot ohne Vorkasse liege 64 Euro unter dem Freenet-Angebot. Beim Ökostromtarif sei oft sogar das entsprechende Angebot des lokalen Versorgers günstiger. Bei den Wettbewerbern fanden sich in allen Fällen günstigere Tarife.
Unklar ist bislang die genaue Herkunft des Ökostroms von Freenet. Der hinter dem Produkt stehende Anbieter Bonus Strom gibt nur an, der Strom stamme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien. Ein unabhängiges Gütesiegel wie andere Ökostrom-Anbieter hat das Angebot derzeit laut Branchendienst Verivox nicht aufzuweisen. Auch eine Freenet-Sprecherin konnte dazu keine Angaben machen. Es ist auch möglich, Strom aus herkömmlichen Kohle- oder Atomkraftwerken im Nachhinein über Handel mit Zertifikaten als Ökostrom zu zertifizieren.
(19.02.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



