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18.02.2008 - Billige Festplatten-DVD-Rekorder schneiden schlecht ab

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Kind vorm Fernseher
Berlin (AFP) - Wer Fernsehsendungen mit einem Festplatten-DVD-Rekorder in guter Qualität aufnehmen will, muss für das Gerät etwas mehr Geld ausgeben. Die preiswerteren Rekorder schnitten in einem Vergleich der Stiftung Wartentest schlecht ab, heißt es in der Zeitschrift "test". Zwei Geräte für weniger als 300 Euro schnitten demnach "befriedigend", eins sogar nur "ausreichend" ab. Das günstigste "gute" Gerät kostet dagegen rund 450 Euro.

Wesentlicher Schwachpunkt der Billigklasse ist laut Stiftung Warentest die Bildqualität: Alle drei günstigen Geräte im Test zeichneten sichtbar schlechter auf als die teurere Konkurrenz. Insbesondere Aufnahmen mit längeren Laufzeiten haben demnach eine Grafik mit eckigen Linien und verwischten Konturen. Auch ist die Ausstattung der Geräte laut "test" eher mager. So sei zum Teil die Übertragung von DVD auf Festplatte nicht möglich oder es fehle ein HDMI-Ausgang, um das Bildsignal digital an moderne Fernseher weiterzuleiten.

Einige hochwertige Modelle sind dem Testbericht zufolge besonders gut ausgestattet und verfügen über ein eingebautes digitales Empfangsgerät. Damit können Nutzer das digitale Fernsehen über Antenne im DVB-T-Standard empfangen, auf das bereits in den meisten Teilen Deutschlands umgestellt worden ist. Sie müssen sich damit nicht mehr ein zusätzliches Empfangsgerät aufstellen. Die Qualität dieser integrierten Digitaltuner war bei allen Modellen "sehr gut". Der Testsieger allerdings hat an diesem Punkt eine Schwachstelle: Der Digitaltuner fehlt, so dass Benutzer mit Antennenfernsehen in DVB-T-Gebieten weiterhin einen zusätzlichen Empfänger benötigen.

(18.02.2008 / Quelle: © 2008 AFP)