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15.02.2008 - Nokia und NRW-Landesregierung beraten in Finnland

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Weggeworfene Nokia-Handys in Bochum
Espoo (AFP) - Auf der Suche nach alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter des Bochumer Nokia-Werks hat eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Nokia-Konzerns und des Landes Nordrhein-Westfalen Gespräche aufgenommen. Wie der weltgrößte Handybauer auf seiner Website mitteilte, wurde bei dem Treffen im finnischen Espoo darüber diskutiert, wie Nokia und die Landesregierung NRW Initiativen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Unternehmensgründungen im Raum Bochum fördern und unterstützen können. Für von der Werksschließung betroffene Nokia-Mitarbeiter sollten "so bald wie möglich" alternative Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Nokia gehe davon aus, dass es weitere Gespräche mit den Vertretern der Stadt Bochum und der Landes- sowie Bundesregierung geben werde, "um gute Lösungen für die Zukunft der Nokia-Mitarbeiter zu finden", erklärte der Nokia-Manager Kristian Pullola. Jens Baganz, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, erklärte, Nokia signalisiere "ein ernsthaftes Engagement bei der Weiterentwicklung der Bochumer Region". Sowohl Nokia als auch die nordrhein-westfälische Landesregierung erhielten der Pressemitteilung zufolge Anfragen von deutschen und ausländischen Investoren.

(15.02.2008 / Quelle: © 2008 AFP)