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27.01.2008 - EU stellt Bochumer Nokia-Mitarbeitern Hilfen in Aussicht

Barroso
In Brüssel werde darauf geachtet, dass es keinen "unfairen Wettlauf um nationale Förderungen" gebe. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hält nach Informationen der "Bild am Sonntag" einen Erhalt des Nokia-Werks in Bochum für möglich. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) und der Nokia-Gesamtbetriebsrat hätten sich bei einem Treffen am vergangenen Freitag auf den Erhalt des Standorts als oberstes gemeinsames Ziel festgelegt, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Blattes unter Berufung auf die Düsseldorfer Staatskanzlei. Der finnische Konzern habe die Reaktionen in der deutschen Öffentlichkeit und den damit verbundenen Markenschaden falsch eingeschätzt und sei jetzt offenbar zur Zusammenarbeit bereit.
Nokia will das Bochumer Werk nach den bisherigen Planungen aus Kostengründen zur Jahresmitte aufgeben und die Produktion unter anderem nach Rumänien verlagern. Dagegen hatte sich eine Welle der Proteste erhoben.
(27.01.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



