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24.01.2008 - Versteigerung von Mobilfunklizenzen in USA begonnen

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New York (AFP) - In den USA hat am Donnerstag die Versteigerung von Mobilfunklizenzen begonnen, bei der sich der Internet-Riese Google einen Platz auf dem US-Mobilmarkt sichern will. Die US-Telekommunikationsbehörde FCC bietet insgesamt fünf Blöcke von Lizenzen mit einer Frequenz von 700 Megahertz an, die das gesamte Land abdecken und wegen ihrer schnellen Datenübertragung für mobile Internetdienste geeignet sind. Sie waren bisher dem analogen Fernsehen vorbehalten. Die FCC will mit der Auktion den Markteintritt neuer Anbieter und damit den Wettbewerb fördern. Google hatte seine Teilnahme nach monatelangen Spekulationen Ende November bestätigt.

Insgesamt wollen 214 Unternehmen ihre Angebote abgeben. Als aussichtsreiche Kandidaten gelten neben Google jedoch nur die Anbieter ATT und Verizon. Experten erwarten von der Lizenzvergabe eine weitgehende Liberalisierung des US-Mobilfunkmarkts. Dieser ist derzeit deutlich stärker reguliert als in vielen europäischen Ländern. So sind die Auswahlmöglichkeiten der Konsumenten durch Exklusivverträge der Netzanbieter mit Handy-Herstellern und den Anbietern von Zusatzdiensten eingeschränkt.

Die US-Regierung rechnet mit einem Erlös von zehn bis 15 Milliarden Dollar (6,8 bis 10,1 Milliarden Euro). Das Mindestgebot liegt bei 4,6 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro). Die Meistbietenden sollen voraussichtlich im März nach Ende der Auktion bekannt gegeben werden.

(24.01.2008 / Quelle: © 2008 AFP)