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09.04.2008 - AMD will jede zehnte Stelle streichen - auch Standort Dresden bleibt nicht verschont

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Der Chiphersteller AMD plant weltweit umfangreiche Stellenkürzungen. Wie das Unternehmen im kalifornischen Sunnyvale mitteilte, sollen bis zum Ende des dritten Quartals 2008 10 Prozent der insgesamt 16.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Auslöser für diesen Schritt ist eine nach unten korrigierte Gewinnprognose für das erste Quartal 2008: Demnach erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar für diesen Zeitraum, 15 Prozent weniger im Vergleich zum vorhergehenden Quartal. Auch der Standort Dresden, wo rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, werde von den geplanten Stellenstreichungen betroffen sein. Das bestätigte Karin Raths, Sprecherin von AMD Dresden, gegenüber saxxess.com. Einzelheiten will AMD aber erst am 17. April bei der offiziellen Vorstellung der Quartalszahlen bekannt geben.

AMD (Advanced Micro Devices) ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden betreibt AMD die beiden Halbleiterwerke AMD Fab 30/38 und AMD Fab 36, in denen Prozessoren für Desktop- und mobile Anwendungen, Server und Workstations produziert werden (AMD Opteron, AMD Athlon 64, AMD Turion 64 und AMD Sempron). Hinzu kommen das Dresden Design Center - das europäische Zentrum der Produktentwicklung von AMD - und das 2006 gegründete Operating System Research Center, das künftige Generationen von Mikroprozessoren auf die Anforderungen modernster Betriebssysteme optimiert.

(09.04.2008 / Quelle: saxxess.com / AMD / Bild: AMD)