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04.04.2008 - Neubau des Physik-Instituts in Chemnitz eingeweiht

Der Neubau des Instituts für Physik
"Durch den Neubau verbessern sich für Hunderte Wissenschaftler und Studierende der Fakultät für Naturwissenschaften und der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik die Forschungs- und Studienbedingungen ganz entscheidend", freut sich TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes.
Das neue Gebäude ist Bestandteil umfassender Baumaßnahmen auf dem Campus der TU und in seiner unmittelbaren Nähe. Eberhard Alles, Kanzler der TU, erklärt: "Das Physik-Gebäude grenzt an den mit 4,5 Hektar großzügig angelegten Technologiepark der Stadt Chemnitz. Auf dem Smart Systems Campus werden neben Ausgründungen aus allen Bereichen der TU Chemnitz vor allem die Mikro- und Nanotechnologie-Kompetenzen der Universität, der Fraunhofer-Gesellschaft und der regionalen Wirtschaft gebündelt." Prof. Dr. Thomas Geßner, Direktor des Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration Institutsteil Chemnitz, geht davon aus, dass der Smart Systems Campus die internationale Sichtbarkeit von Chemnitz erhöhen wird: "Mit ihm spielen wir in einer anderen Liga."
Der Entwurf des Gebäudes ging aus einem Architektenwettbewerb hervor und stammt vom Dresdner Architekturbüro Rohdecan. Die Bau- und Einrichtungskosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 26 Millionen Euro. Im Eingangsbereich des Neubaus können sich die Studierenden an der Skulpturengruppe des Dresdner Künstlers Prof. Eberhard Bosslet erfreuen. Bosslet hatte den Wettbewerb "Kunst am Bau" gewonnen. Sein Kunstwerk trägt den Titel "Inselwachstum, Topografie und Terrassen". Diese Begriffe werden unter anderem in der Oberflächenphysik bei Halbleitern genutzt. Das Kunstwerk setzt sich aus vielgestaltigen und farbigen Inselformen zusammen, die nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Draufsetzen gedacht sind.
An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.
(04.04.2008 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz, Christine Kornack)



