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03.04.2008 - Freiberger Informatiker forscht an androiden Robotern

Heni Ben Amor mit einem androiden Roboter in Osaka
Geleitet wird das Projekt von Prof. Minoru Asada und Prof. Hiroshi Ishiguro. Im Vordergrund der Forschung steht die Entwicklung von Verfahren der künstlichen Intelligenz, die eine sichere Interaktion zwischen Menschen und Robotern erlauben. Hierfür wurde unter anderem der Roboter CB2 (Child Bot Square) entwickelt, welcher zu den modernsten Robotern weltweit zählt. Der CB2 ist mit einer weichen Silikonhaut überzogen, die seine komplexe pneumatische Mechanik und die 197 Hautsensoren verdeckt.
Während seines Aufenthaltes in Japan arbeitet Heni Ben Amor an der Entwicklung von Verfahren, die es CB2 erlauben, aus Interaktionen mit einem menschlichen Gegenüber zu lernen. Insbesondere wird hierfür das von Ben Amor in Zusammenarbeit mit Shuhei Ikemoto entwickelte Consolidation-Learning-Verfahren weiterentwickelt und angewandt. Shuhei Ikemoto war bereits im Frühjahr 2007 für einen zweimonatigen Forschungsaufenthalt zu Gast in Freiberg. In den aktuellen Experimenten untersuchen die Wissenschaftler, wie Roboter sich auf Menschen einstellen können, wenn diese beispielsweise versuchen, ihnen beim Aufstehen zu helfen.
Die TU Bergakademie Freiberg wurde im Jahr 1765 gegründet und ist mit 4.600 Studierenden die kleinste der vier Universitäten im Freistaat Sachsen. Mit ihren sechs Fakultäten und dem Interdisziplinären Ökologischen Zentrum (IÖZ) konzentriert sich die Universität insbesondere auf die vier Gebiete Geo, Material/Werkstoffe, Energie und Umwelt.
(03.04.2008 / Quelle: saxxess.com / TU Bergakademie Freiberg / Bild: TU Bergakademie Freiberg)



