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19.03.2008 - NanoelektronikZentrum in Dresden soll Platz für Existenzgründer und junge Unternehmen bieten

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Illustration Modell NanoelektronikZentrum (ipro Dresden)

Illustration Modell NanoelektronikZentrum (ipro Dresden)
Mit dem Ziel, Forschung und Wirtschaft unter einem Dach zu vereinen, entsteht in Dresden ein Innovationszentrum für die Mikro-/ Nanotechnologie. Standort des neuen "NanoelektronikZentrumDresden" ist ein ehemaliges Gebäude der ZMD AG im Dresdner Norden, das in den kommenden Monaten umgebaut und schrittweise erweitert wird. Das neue Zentrum bietet ab dem dritten Quartal 2008 Technologieunternehmen der Branchen Mikro- und Nanoelektronik, Mikrosystemtechnik sowie verwandten Branchen nutzerspezifisch zugeschnittene Geschäftsräume und eine moderne Infrastruktur. Die Umbauarbeiten sollen im Jahr 2010 komplett abgeschlossen sein, so die Stadt Dresden. Dann stehen insgesamt 16.700 Quadratmeter Nutzfläche für Büros, Labore, Reinräume oder Werkstätten zur Verfügung. Das sei genügend Platz für etwa 50 Unternehmen und bis zu 1.200 Mitarbeiter.

Bei dem Projekt geht es vor allem um den Transfer von Forschungsergebnissen in die wirtschaftliche Anwendung und die Unterstützung junger Start-up-Unternehmen: "Wir brauchen Raum für Ausgründungen aus Forschungsinstituten, Neugründungen und Unternehmensansiedlungen," sagt Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme und die Unternehmen X-FAB, Solarwatt und ZMD AG. Das hat den Vorteil, dass sowohl wissenschaftliche als auch industrielle Kooperationspartner schnell zu erreichen sind. Außerdem ist es möglich, Spezialausrüstungen, Reinräume und technische Infrastruktur mit zu benutzen. Nach Angaben der Stadt Dresden liegt die absehbare Auslastung zu Beginn bei 70 Prozent.

Das neue Technologiezentrum für den Bereich Mikro-/Nanoelektronik sei ein Teil der technologieorientierten Gewerbeflächenpolitik, der "Technopoles-Strategie", so Hilbert. Im Norden der Landeshauptstadt liege demnach die Technopole "MiNaPolis". Der Dresdner Stadtrat hatte bereits im vergangenen Jahr die Gründung der NanoelektronikZentrumDresden GmbH beschlossen. Diese ist eine Tochter der TechnologieZentrumDresden GmbH. In der Nanotechnologie nimmt die Region Dresden mit 80 von deutschlandweit 450 Unternehmen und mehr als 50 Forschungseinrichtungen eine wichtige Position ein.

(19.03.2008 / Quelle: saxxess.com / Landeshauptstadt Dresden / Bild: Landeshauptstadt Dresden)