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19.03.2008 - Neue Mikroelektronik-Studie: Halbleiterindustrie ist Jobmotor für Dresden

Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert
Die von dem Beratungsunternehmen Trends Consulting erstellte Standort-Studie zeigt aber auch, dass sich die Rahmenbedingungen für Dresden seit der letzten Studie 2002 verändert haben: "Tendenziell sinkende Fördermittelzuschüsse, Kostenvorteile und steigende Marktvolumen in asiatischen Regionen haben vor dem Hintergrund des zu erwartenden Fachkräftemangels im Inland zu einer Wettbewerbssituation geführt, die allen Entscheidungsträgern einschließlich des Bundes und der EU dringenden Handlungsbedarf abfordern", so Jürgen Gießmann, einer der Autoren der Studie. Größtes Problem für den Standort sei die Befürchtung, dass "Leuchtturm-Unternehmen" mit Neuinvestitionen abwandern könnten.
Dresden müsse künftig seine besonderen Stärken ausbauen, wie die Kompetenz in den Technologiefeldern Embedded Systems, Engineering und Systemhaus. Die Dresdner Werke (FABs) seien Spezialisten für Fertigungstechnologien im Bereich Nanoelektronik, die der Studie zufolge weitere Wettbewerbsvorteile bringen können. Für regionale Zulieferer der Halbleiterindustrie werden aufgrund ähnlicher technologischer Komponenten und Prozessschritte Einstiegschancen im boomenden Solartechnologiemarkt, auch im internationalen Maßstab, gesehen. Weiterhin empfehlen die Gutachter, ein abgestimmtes gemeinsamen "Imagebild" von Dresden und Sachsen für die Branche sowie eine langfristig angelegte Technologie-Entwicklungsstrategie (eine so genannte "Roadmap") zu erarbeiten. Für die Grundlagenforschung im Softwarebereich wurde
(19.03.2008 / Quelle: saxxess.com / Landeshauptstadt Dresden / Bild: Landeshauptstadt Dresden)



