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11.03.2008 - Zwölf Bewerber im Finale des Spitzencluster-Wettbewerbs - Sachsen auch vertreten

Spitzencluster-Wettbewerb
Das sächsische EIS-Cluster verfolgt das Ziel, das "Silicon Saxony" als weltweit führenden Standort für die Erforschung, Entwicklung und Produktion energieeffizienter Lösungen für die Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) zu etablieren. Schon heute kommen mehr als 50 Prozent aller in Europa hergestellten Chips aus Dresden. Die Mikroelektronik im "Silicon Saxony" beschäftigt über 43.000 Mitarbeiter und erzielt über 6 Milliarden Euro Umsatz jährlich. Die Leitvision des EIS-Clusters ist es, die technologischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Energieeffizienz der Datenverarbeitung,
Neben AMD, Infineon, Qimonda und X-FAB beteiligen sich am EIS-Cluster-Antrag 39 weitere Unternehmen, fünf Forschungsinstitute, 15 Lehrstühle an der TU Chemnitz, TU Dresden und HTW Dresden sowie drei Kooperationsprojekte - das Advanced Mask Technology Center (AMTC), das Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien (FhG CNT) und das Nanoelectronic Materials Laboratory (NaMLab). Koordinator des Vorhabens ist Prof. Gerhard Fettweis, Inhaber des Vodafone-Stiftungslehrstuhls für Mobile Nachrichtensysteme an der TU Dresden. Das Finanzvolumen des Clusters umfasst nach eigenen Angaben über 100 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.
Auch das Cluster "Solarvalley Mitteldeutschland" macht sich Hoffnungen, in der Finalrunde des Wettbewerbs erfolgreich zu sein. Und auch hier steht das Thema Energie im Mittelpunkt. In dem Vorhaben kooperieren 25 Solarunternehmen und zwölf Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre beim deutschen Endverbraucher Solarstrom zu gleichen Preisen wie konventionellen Strom anzubieten. Im Cluster "Solarvalley Mitteldeutschland" konzentrieren sich die regionalen Aktivitäten innerhalb der Solarbranche: Hier sind alle Photovoltaikfirmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohstoff Silizium bis zum integrierten PV-System mit eigenen Forschungsvorhaben eingebunden. Allein im Jahr 2006 wurden 16 Prozent aller weltweit produzierten Solarzellen in der Region Mitteldeutschland gefertigt. Dies macht 80 Prozent der deutschen Produktion aus.
Der Spitzencluster-Wettbewerb wird im Rahmen der Hightech-Strategie des Bundes durchgeführt, die auf einen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft abzielt. Vorgesehen sind drei Wettbewerbsrunden in einem zeitlichen Abstand von etwa ein bis anderthalb Jahren. In jeder Runde werden bis zu fünf Spitzencluster ausgewählt, die über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren mit insgesamt bis zu 200 Millionen Euro gefördert werden können.
(11.03.2008 / Quelle: saxxess.com / Bundesministerium für Bildung und Forschung / Silicon Saxony e. V. / Fraunhofer IWM / Bild: Bundesministerium für Bildung und Forschung)



