News-Archiv


06.03.2008 - Europäische Strategiekonferenz der Mikroelektronik tagt 2009 zum zweiten Mal in Dresden

Vorherige Newsmeldung Nächste Newsmeldung
Logo SEMI

Logo SEMI
Dresden wird im Frühjahr 2009 zum zweiten Mal Veranstaltungsort des jährlich stattfindenden ISS Industry Strategy Symposiums sein. Dies wurde auf der diesjährigen Konferenz in Malta entschieden, berichtete Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert. Durchgeführt wird der Kongress vom europäischen Ableger der weltweit agierenden Semiconductor Equipment and Material International (SEMI). Die Mitglieder der Organisation repräsentieren internationale Unternehmen, die Ausrüstungen, Komponenten und Materialien für die Mikroelektronik-Industrie bzw. deren technologische Anwendungen entwickeln und fertigen. Das von der SEMI Europe jährlich veranstaltete Symposium gilt als die bedeutendste Strategiekonferenz der europäischen Halbleiter-Industrie, so die Sächsische Landeshauptstadt. Etwa 200 bis 250 Wirtschaftsvertreter nehmen an der zweitägigen Veranstaltung teil.

Das Symposium fand bereits 1996 in Dresden statt. Damit ist Dresden die erste Stadt, die für das Symposium zum zweiten Mal Gastgeber ist. Dirk Hilbert sieht darin eine Würdigung des Standortes Dresden als ein wichtiges Zentrum der europäischen Mikroelektronik-Branche. "Diese Entscheidung stellt einen wesentlichen Meilenstein im engen Austausch zwischen der Stadt, Silicon Saxony und dem Vorstand des europäischen Verbandes zur Stärkung der europäischen Mikroelektronik und des Standortes Dresden dar."

Bereits vom 9. bis 11. März 2008 veranstaltet die SEMI Europe in Dresden das Photovoltaic Fab Manager Forum, zu dem ca. 200 Entscheider und Fachleute der Photovoltaik-Branche erwartet werden. Die städtische Wirtschaftsförderung möchte dieses Forum nutzen, um über die Vorzüge des Standortes zu informieren und Kontakte zu intensivieren.


1.200 Firmen mit mehr als 43.500 Mitarbeitern machen Dresden zum größten europäischen Cluster im Bereich der Mikroelektronik/Informations- und Kommunikationstechnologie. Innerhalb der letzten 15 Jahre siedelten sich in und um Dresden Unternehmen wie AMD, Infineon, Qimonda, Zentrum Mikroelektronik Dresden AG und Novaled AG an. Insgesamt wurden in Dresden seit den 90er Jahren mehr als 12 Mrd. Euro im Bereich der Mikroelektronik investiert. Die Unternehmen profitieren von einer hochwertigen Forschungslandschaft und einer engen Verflechtung der Partner vor Ort. So ist das Netzwerk Silicon Saxony e.V. das größte Unternehmensnetzwerk der Mikroelektronikindustrie Europas.

(06.03.2008 / Quelle: saxxess.com / Landeshauptstadt Dresde / SEMI / Bild: SEMI)