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26.02.2008 - Siemens-Jobs im Leipziger Telefon-Werk bis 2011 gesichert

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Die mehr als 600 Stellen des Leipziger Telefon-Werkes sind für die nächsten drei Jahre gesichert. Das bestätigte das Siemens-Werk heute auf Anfrage von saxxess.com. Nach Angaben des Unternehmens bleiben die Arbeitsplätze aufgrund einer Vereinbarung mit der sächsischen Landesregierung erhalten. Medien hatten zuvor gemeldet, Siemens wolle seine Telekommunikationstochter SEN verkaufen und plane weltweit einen massiven Personalabbau. Über eine Schließung des Werks in Leipzig war ebenfalls spekuliert worden.

"Die Produktion des Leipziger Werkes ist definitiv bis 2011 gesichert", bekräftigte Pressesprecherin Elke Fuchs. "Wir haben mit der sächsischen Landesregierung eine Vereinbarung, an die wir uns halten", betonte sie. Siemens hat, der Leipziger Volkszeitung zufolge, 11 Millionen Euro staatliche Hilfe für die Jobsicherung erhalten. Die Summe wurde unter anderem in die Erweiterung des Werkes sowie in eine neue Produktionslinie für Module zur drahtlosen Informationsübertragung investiert. Derzeit sind in Leipzig 530 Festangestellte und 100 Zeitarbeiter tätig.


Die Siemens-Niederlassung Leipzig ist der größte Siemens-Standort Sachsens. Über 1.100 Mitarbeiter sind in Vertrieb, Service und Dienstleistungen der Arbeitsgebiete Information and Communications, Automation and Control, Power, Transportation und Medical tätig. Weitere 630 Mitarbeiter sind in der Telefonfertigung Leipzig des Bereiches Communications (COM) beschäftigt. Hier werden Telefone der Produktfamilie optiPoint und Kunststoffteile hergestellt. Im Werk für Niederspannungsschaltanlagen und -systeme Leipzig/Böhlitz-Ehrenberg produzieren über 250 Mitarbeiter Niederspannungsschaltanlagen und -systeme für Industrie, Kraftwerke und Großgebäude auf der ganzen Welt.

(26.02.2008 / Quelle: saxxess.com / Siemens AG / Leipziger Volkszeitung / Bild: Siemens AG)