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14.02.2008 - PC-WARE vermeldet Ergebnisrekord und realisiert Software für Kommunales Kernmelderegister

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Dr. Knut Löschke, CEO, PC-WARE Information Technologies AG

Dr. Knut Löschke, CEO, PC-WARE Information Technologies AG
Wie die PC-WARE AG mitteilte, kann sie nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz- und Ergebnisrekord verbuchen. Im Vergleich zum 9-Monatsvorjahreszeitraum stiegen die Umsätze um 6,8 Prozent auf 592,4 Mio. Euro. Das Wachstum wurde von allen drei Geschäftsfeldern getragen, wobei sich insbesondere der Consulting & Services-Bereich mit einem Umsatzplus von 50,8 Prozent hervorragend entwickelt habe. Das Betriebsergebnis (EBITDA) verbesserte sich im Vergleich zum 9-Monatsvorjahreszeitraum überproportional auf 14,3 Mio. Euro. Es liegt damit bereits jetzt schon um knapp 2,6 Mio. Euro über dem EBITDA des gesamten letzten Geschäftsjahres.

Bis auf wenige Ausnahmen realisierten die ausländischen Tochtergesellschaften hohe Wachstumsraten, sodass der Auslandsanteil auf 9-Monatsebene - auch aufgrund der Berücksichtigung der Umsatzbeiträge der hinzugewonnenen Comparex-Gesellschaften (45,5 Mio. Euro) - auf 54,9 Prozent anstieg. Der Konzern erwartet auch für das traditionell schwächere 4. Quartal ein weiteres Wachstum.

Des Weiteren vermeldet das Unternehmen die Realisierung der Softwarelösung für das Kommunale Kernmelderegister (KKM), das Landesmelderegister des Freistaates Sachsen. Dies geschah im Auftrag und in enger Kooperation mit der Sächsischen Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung (SAKD) sowie in Zusammenarbeit mit Microsoft und der SQL GmbH Dresden. Nach dem erfolgreichen Abschluss der technischen Konzeption und Entwicklung des Kernmelderegisters wurde PC-WARE nun auch mit der Konzeption und Durchführung der Konsolidierung des im KKM zusammengefassten Meldebestandes Sachsens betraut. Diese Datenkonsolidierung ist von Anfang bis Mitte des Jahres 2008 geplant.

Mit dem Kommunalen Kernmelderegister wurde eine umfassende Informationsquelle geschaffen, um Institutionen des Öffentlichen Dienstes des Freistaates Sachsen - wie Polizei, Gerichte, öffentlich bestellte Vermessungsingenieure oder Regierungspräsidien - und nichtöffentlichen Nutzern die Möglichkeit zu bieten, schnell, effizient und kostengünstig Meldedaten abzufragen. Das Landesmelderegister führt die benötigten Meldedaten der Kommunen zusammen und stellt diese den berechtigten Behörden und Institutionen über komfortable Webseiten oder Web Service zur Verfügung. Einige Besonderheiten des KKM seien die automatisierte Verfolgung von Adressketten in Echtzeit, die Möglichkeit der unscharfen Suche nach Personen oder die Zuschaltung einer phonetischen Suche für Namen und Anschriften. Außerdem wurde die Zuverlässigkeit der Einträge durch intelligente Algorithmen verbessert.

Seit dem 1. Oktober 2007 befindet sich das KKM zur Konsolidierung der Meldedaten im Testbetrieb für die sächsischen Behörden. Ab Mitte 2008 soll das Kommunale Kernmelderegister seinen regulären Betrieb aufnehmen. Dann können neben der Auskunftserteilung an autorisierte Institutionen auch einfache Melderegisterauskünfte an private Nutzer erteilt werden.


Die PC-WARE Information Technologies AG mit Sitz in Leipzig bietet ein breites Dienstleistungsspektrum von der Lizenzierung von Standardsoftware, Lizenzmanagement, Software Asset Management und selbst entwickelten Software-Lösungen über professionelles IT-Consulting und  IT-Support bis hin zu kompletten Systemhausleistungen. Mit Tochtergesellschaften in 23 Ländern in Europa, Afrika und Asien betreut PC-WARE mit ca. 1.400 Mitarbeitern rund 85.000 Geschäftskunden. Vom wichtigsten Geschäftspartner Microsoft erhielt PC-WARE den Status eines europäischen Großhändlers (ELAR) für Europa, den Mittleren/Nahen Osten und Afrika (EMEA) zugesprochen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1990 als GmbH gegründet und 1998 in eine AG umgewandelt. Seit Mai 2000 ist die PC-WARE AG an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

(14.02.2008 / Quelle: saxxess.com / PC-WARE AG / Bild: PC-WARE AG)