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24.01.2008 - Qimonda verbucht im vergangenen Quartal Verluste

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Der Umsatzeinbruch sei hauptsächlich auf einen starken, 72-prozentigen Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise für die Produkte des Unternehmens sowie einen schwächeren US-Dollar zurückzuführen, so das Unternehmen. "Während des abgelaufenen Quartals fielen die Preise für Standard-DRAMs weiter um über 40 Prozent; dies war einer der stärksten Preisrückgänge in einem Dezember-Quartal. Unsere zuvor angekündigten Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt, konnten jedoch die schwierigen Marktbedingungen nicht ausgleichen", sagte Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG.
Qimonda strebt derzeit an, seine Bit-Produktion im Geschäftsjahr 2008 um 30 bis 40 Prozent zu steigern. Dabei werde der beschleunigte Abbau der 200-mm-Kapazitäten berücksichtigt, der jedoch teilweise durch Produktivitätssteigerungen durch die Umstellung auf Technologien mit Strukturbreiten von 80 nm und 75 nm kompensiert werden könne. Darüber hinaus hat das Unternnehmen seine geplanten Investitionen im Geschäftsjahr 2008 auf 400 bis 500 Millionen Euro reduziert. Im Rahmen dieser Sparmaßnahmen wurde der Bau einer neuen 300-mm-Produktionsstätte in Singapur verschoben, bis sich die Marktbedingungen verbessern.
Die Qimonda AG ist ein weltweit agierender Anbieter von Speicherprodukten mit einem breiten DRAM-Produktportfolio. Das Unternehmen verfügt weltweit über rund 13.500 Mitarbeiter, kann auf fünf 300-mm-Fertigungsstätten auf drei Kontinenten zugreifen und betreibt sechs Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Am Standort Dresden, dem unternehmensweit führenden Forschungs- und Entwicklungszentrum, sind zurzeit etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Qimonda bietet DRAM-Produkte für eine Vielzahl von Anwendungen, wie Computing, Infrastruktur, Grafik, Mobil und Consumer.
(24.01.2008 / Quelle: saxxess.com / Qimonda AG / Bild: Qimonda AG)



