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10.03.2008 - Sächsische Aussteller ziehen CeBIT-Bilanz

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Bei der MINX Software und Service Pitschke & Schild GbR aus Dresden fällt das Urteil nicht so positiv aus. Im letzten Jahr sei das Messegeschäft besser gelaufen, sind sich Dr. Jürgen Pitschke und Kathrin Schild einig. Vieles konzentriere sich auf die Messetage Donnerstag und Freitag. Dennoch bleibt die CeBIT für MINX die geeignetste Messe, da das Unternehmen auf keine spezielle Branche ausgerichtet ist. MINX bietet Softwarelösungen verschiedener internationaler Hersteller an. Das Portfolio beinhaltet
Eine ähnliche Einschätzung gab auch das Team von Funk, Zander & Partner. "Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt", sagte Kundenberaterin Jana Fleischer. Es habe einfach zu wenig Kontakte gegeben. Dies führte Vertriebsleiter Torsten Elster in erster Linie auf den ungünstigen neuen Standort des sächsischen Gemeinschaftsstandes in Halle 7 zurück. Hier habe vor allem die Nähe zur Software gefehlt. Das Unternehmen betreut seit 16 Jahren mittelständische Unternehmen beim Aufbau ihrer EDV auf der Basis von Softwareprodukten von SAGE. Aufbauend auf den SAGE-Standardlösungen entwickelt Funk, Zander & Partner Branchenlösungen in den Bereichen Stahl, Medien, Chemie, Vermietung und Verlage. Neben dem Hauptsitz in Leipzig verfügt das Unternehmen über Niederlassungen in Ettlingen, Limburg und Passau.
Die easy-soft GmbH aus Dresden hatte ohnehin auf bereits im Vorfeld der CeBIT geplante Kundengespräche gesetzt. "Wir sind nicht auf Laufkundschaft aus", betonte Katja Kintzler. Das 1990 gegründete Unternehmen ist schon seit 12 Jahren auf der CeBIT vertreten. Mit 25 Mitarbeitern bietet es Software für den öffentlichen Gesundheitsdienst. Easy-soft arbeitet in den meisten Bundesländern mit Kooperationspartnern (kommunale Datenverarbeitungsbetriebe, regionale Rechenzentren usw.) zusammen und hat derzeit etwa 390 Kunden in Gemeinden, Städten, Landkreisen, Ministerien, Bundesämtern und anderen öffentlichen Einrichtungen.
Recht zufrieden mit dem CeBIT-Auftritt war hingegen Thomas Fichtner, Geschäftsführer der meetwise GmbH. Er freute sich vor allem über das große Interesse ausländischer Gäste, beispielsweise aus dem Nahen Osten oder Südamerika. Das Start-up aus Hohenstein-Ernstthal hat auf der CeBIT sein erstes Produkt, den "meetwise reporter", vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Hardware, die Bildschirminhalte in Echtzeit für entfernte Meeting- und Schulungsteilnehmer zur Verfügung stellt. Die Vorteile des "meetwise reporters" gegenüber softwarebasierten Lösungen sieht Fichtner vor allem in der einfachen Bedienbarkeit.
(10.03.2008 / Quelle: saxxess.com / Deutsche Messe / BITKOM / Bild: saxxess.com)



