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08.03.2008 - Intelligenter Wareneingang mit ubigrate-Lösung

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Dr.-Ing. Jürgen Anke erläutert Daniela Wünsch von SAP die Funktionsweise der ubigrate-Softwareplattform
Auf der CeBIT 2008 widmet sich das Softwareunternehmen ubigrate intensiv dem Thema "intelligenter Wareneingang". Dabei verknüpft das Dresdner Start-up Radio Frequency Identification (RFID), eine Industriewaage und eine Digitalkamera miteinander, um aufgetretene Transportschäden beim Wareneingang automatisch zu erkennen und zu dokumentieren. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Eine Schüttgutlieferung (z.B. Schrauben) wird automatisch per RFID identifiziert und das Gewicht gemessen. Falls dieses vom Sollgewicht abweicht, nimmt die Kamera automatisch ein Bild der Lieferung auf. Die eingegangenen Lieferungen und die eventuell aufgetretenen Abweichungen werden für den Mitarbeiter am Wareneingang fortlaufend als Meldung dokumentiert. Die dafür benötigte Software ist ein Beispiel für eine Integrationslösung, die ubigrate für diverse Geräteintegrationsszenarien realisieren kann.

Basis ist die von ubigrate entwickelte modulare Softwareplattform für generische Geräteintegration. Für diese Plattform sind bereits eine Reihe von Modulen für die Kommunikation mit verschiedenen Geräten und Applikationen verfügbar, weitere werden fortlaufend ergänzt. Durch diese Entwicklung eröffne sich die Möglichkeit, schnell und kostengünstig Verbindungen zwischen intelligenten Geräten und Software herzustellen, die in  Systemen wie dem "intelligenten Wareneingang" Einsatz finden können. Neben der Logistik sind weitere Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Fernüberwachung technischer Anlagen, Lagerverwaltung, Behälterlokalisierung, Servicemanagement und Vermessungswesen möglich.

Auf dem Stand "Forschung für die Zukunft" (D04 in Halle 9) können sich Besucher das System live anschauen. Dr.-Ing. Jürgen Anke von ubigrate zieht eine positive Bilanz des CeBIT-Messeauftritts, die Laufkundschaft sei sehr interessiert gewesen und habe gezielt nachgefragt.


Die ubigrate GbR mit Sitz in Dresden entwickelt und vertreibt eine standardisierte Softwareplattform, die kostenintensive und fehleranfällige manuelle Integration durch ein flexibles System von Modulen ersetzt. Ziel des Unternehmens ist es, die Integration von Geräten wie RFID-Reader, Sensornetzen oder Meßgeräten in neue und bestehende Softwareanwendungen so zu vereinfachen, dass Entwickler von den zugrunde liegenden technischen Details abgeschirmt werden und sich auf die Umsetzung fachlicher Anforderungen konzentrieren können. Auf Basis der Integrationsplattform bietet ubigrate individuelle Lösungen für Software- und Hardwarehersteller, für Systemintegratoren sowie Forschungsinstitute. Das im Januar 2008 gegründete Unternehmen entstand aus einer Forschungszusammenarbeit der TU Dresden und SAP.

(08.03.2008 / Quelle: saxxess.com / ubigrate / Bild: saxxess.com)