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08.03.2008 - SmartHome 2.0, Modellgetriebene Software-Entwicklung und computergestützte Sickerwasserprognose - sächsische Hochschulen auf der CeBIT

Der Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft"
"Sie müssen es sich so vorstellen: Mein neuer Plasmafernseher und mein DVD- Recorder kommen vom Hersteller und sind schon so ausgestattet, dass man sie vom Computer aus steuern kann. Würden nun Haustechnik-Anbieter unseren Baustein integrieren, dann wäre in der gleichen Weise und ohne Verkabelung auch diese Technik wie Heizungs- oder Alarmanlage im Netz verfügbar", erklärt Professor Klaus Bastian vom Fachbereich IMN der HTWK Leipzig die neuen Möglichkeiten. Die besondere Herausforderung während der Entwicklung war, eine sehr komplexe und Ressourcen verbrauchende Software auf einem preiswerten und Strom sparenden Controller zu implementieren. In Hannover präsentieren frisch gebackene Diplom-Informatiker ihre Graduierungsarbeiten hierzu.
Die Westsächsische Hochschule Zwickau widmet sich der Frage: "Kann Software aufregend, schnell und erfolgreich durchgeführt werden?" Die Informatik-Professoren Georg Beier und Wolfgang Golubski und ihre Forschungsgruppe stellen ihren Ansatz zur generativen Entwicklung von Software vor. Viele Unternehmen erkennen immer mehr, dass eine möglichst gute Planung der Realisierung der Problemstellung (Modellierung des fachlichen Problems) für ein qualitativ hochwertiges Softwareprodukt notwendig ist. Durch die Verwendung eines Automatismus zur Erzeugung des Programmcodes können viele Fehler, wie
Umweltforscher der TU Dresden präsentieren sich schließlich mit einen computergestützten Expertensystem für die effektive Sickerwasserprognose. Am Institut für Abfallwirtschaft und Altlasten wurde das Beratungssystem SiWaPro DSS für die Sickerwasserprognose und die Optimierung von Rekultivierungsschichten entwickelt. Prof. Dr. Peter-Wolfgang Gräber und sein junges Team arbeiteten dabei Hand in Hand mit der KP Ingenieurgesellschaft für Wasser und Boden mbH. Um beurteilen zu können, welche Gefahren von verunreinigten Böden ausgehen, ist es erforderlich, das Verhalten von Schadstoffen im Untergrund (Transport, Abbau, Rückhalt) zu untersuchen und zu bewerten. Für organische und anorganische Schadstoffe erlaubt SiWaPro DSS nunmehr eine einfache und schnelle modellgestützte Prognose, so die TU Dresden. Das Expertensystem soll es vor allem Fachbehörden und Ingenieurbüros ermöglichen, ohne detaillierte Kenntnisse der Modellierungstechnik zutreffende Sickerwasserprognosen zu erarbeiten. Aber auch für die Betreiber und Planer von Deponien (
(08.03.2008 / Quelle: saxxess.com / HTWK Leipzig / Westsächsische Hochschule Zwickau / TU Dresden / Bild: saxxess.com)



