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05.03.2008 - AMD stellt neue Mainstream-Plattform vor und zeigt ersten 45-nm-Wafer aus Dresdner Produktion

Alberto Macchi, CVP Sales and Marketing EMEA, und Leslie Sobon, Director of Product and Brand Management, präsentieren auf der AMD-Pressekonferenz am ersten CeBIT-Tag einen in Dresden produzierten finalen Wafer mit 45-Nanometer-Quadcore-DIEs
Die AMD-Plattform unterstützt darüber hinaus Microsofts DirectX 10 und ist damit Vista Premium ready. Zudem sorgt die neue Plattform für eine deutlich verbesserte Qualität der Grafikunit, hier zahlt sich für AMD wohl erstmals die Akquisition des Grafikspezialisten ATI aus. Die aktuell entschiedene Diskussion um HD oder BluRay hat auch AMD bereits berücksichtigt. Der AMD 780G Chipsatz bringt HD-Qualität mit Unterstützung für die neuesten Formate einschließlich
Des Weiteren demonstrierte AMD auf der CeBIT seine ersten 45-Nanometer-Quad-Core-Chips, auf denen mehrere Betriebssysteme und eine Reihe leistungshungriger Anwendungen laufen. Die Prozessoren wurden in AMDs 300-mm-Werk Fab 36 in Dresden produziert und basieren auf einem gemeinsam mit IBM entwickelten 45-nm-Prozess. Bei der Entwicklung der neuen AMD 45-nm-Transistoren standen AMD Prozessoren und Plattformen im Vordergrund, die künftig eine noch höhere Rechenleistung pro Watt liefern. Wie das Unternehmen betonte, sei dieser Meilenstein der erste von vielen auf AMDs Weg zur Auslieferung von 45-nm-Produkten später in diesem Jahr. Zu den ersten 45-nm-Chips, die AMD demonstrierte, gehören das "Shanghai" Produkt für Server und "Deneb" für Desktop-Plattformen.
AMD (Advanced Micro Devices) ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden betreibt AMD die beiden Halbleiterwerke AMD Fab 30/38 und AMD Fab 36, in denen Prozessoren für Desktop- und mobile Anwendungen, Server und Workstations produziert werden (AMD Opteron, AMD Athlon 64, AMD Turion 64 und AMD Sempron). AMDs neuestes Werk Fab 38 entsteht derzeit durch die grundlegende Umrüstung des bisherigen 200-mm-Werkes Fab 30 zu einem 300-mm-Werk. Hinzu kommen das Dresden Design Center - das europäische Zentrum der Produktentwicklung von AMD - und das 2006 gegründete Operating System Research Center, das künftige Generationen von Mikroprozessoren auf die Anforderungen modernster Betriebssysteme optimiert. In Dresden beschäftigt AMD etwa 3.000 Mitarbeiter.
(05.03.2008 / Quelle: saxxess.com / AMD / Bild: saxxess.com)



