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26.02.2008 - Sächsische Hochschulen forschen für die Zukunft

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Der Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" auf der CeBIT 2007
Einblick in die Zukunft der digitalen Welt gibt der "future parc" in Halle 9 der CeBIT. Hier stellen Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute und Nachwuchsunternehmen ihre aktuellen Forschungsprojekte aus. Mit dabei sind auch sechs Hochschulen aus Sachsen mit insgesamt 11 Exponaten. Am Gemeinschaftsstand des Arbeitskreises "Forschung für die Zukunft" (D04 und D31) präsentieren sie ihre Forschungsschwerpunkte und aktuellen Entwicklungen gemeinsam mit Hochschulen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vertreten sind hier die Universität Leipzig, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Technische Universität Chemnitz, die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), die Technische Universität Dresden und die Westsächsische Hochschule Zwickau.

Einen fertigen Prototyp stellt zum Beispiel die Technische Universität Chemnitz vor. Mitarbeiter der Professur Technische Informatik entwickelten eine Dolmetscheranlage, die WLAN- und Bluetooth-Technik nutzt und damit teure und aufwändige Technik ersetzten könnte. Ein PC sendet die mehrsprachigen Audiodateien der Dolmetscher per WLAN in den Veranstaltungsraum. Eine Softwareapplikation ermöglicht es den Handys der Konferenzteilnehmer, die gewünschte Übersetzung an die Headsets der Besitzer weiterzuleiten oder es können Bluetooth-Headsets zum Empfang genutzt werden. Dabei seien erstmals mehrere Headsets durch ein Bluetooth-Modul ansprechbar. Nach Aussage der TU Chemnitz sei dies eine wesentlich kostengünstigere Lösung für kleine und mittelgroße Konferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern. Das Grundlegende an dieser Entwicklung sei die Überwindung der Inkompatibilität verschiedener Funktechnologien. Daher könne sie auch in anderen Bereichen angewendet werden, die mit drahtlosen Sensornetzwerken arbeiten, wie bei der Gebäudeüberwachung oder dem Katastrophenschutz.

Am CeBIT-Gemeinschaftsstand informiert weiterhin die HTWK Leipzig über E-Services in Hochschulen und KMU sowie über "Universal Plug & Play" in Verbindung mit Hochfrequenz-Transporttechnologien für die Vernetzung von Systemen der Haustechnik und Unterhaltungselektronik. Die TU Dresden ist mit fünf Exponaten vertreten. Dazu gehört zum Beispiel ein computergestütztes System zur Sickerwasserprognose oder das CANDY-Projekt, das eine Planungshilfe zum Aufbau von Netzwerken bietet. Die Westsächsische Hochschule Zwickau präsentiert Lösungen zur Model Driven Software, der teilautomatisierten Softwareentwicklung, die HTW Dresden mobile Logistik-IT-Lösungen und die Universität Leipzig einen Universalroboter, der durch ein Modulkonzept flexibel an die jeweilige Aufgabenstellung angepasst werden kann.

Der Arbeitskreis "Forschung für die Zukunft" wurde gegründet, um die Messeaktivitäten der Forschungseinrichtungen der drei Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu koordinieren.

(26.02.2008 / Quelle: saxxess.com / Arbeitskreis Forschung für die Zukunft / TU Chemnitz / Bild: saxxess.com)