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24.04.2007 - Keine Annäherung bei Telekom-Tarifverhandlungen
Es seien keine Signale für einen Durchbruch erkennbar, sagte der Gewerkschaftssprecher weiter. Es seien lediglich "taktische Geplänkel" zu beobachten. Die Gespräche liefen am Dienstagnachmittag aber zunächst weiter. Im Vorfeld der neuen Runde war die Rede davon gewesen, die Verhandlungen am Mittwoch und möglicherweise sogar am Donnerstag fortzuführen. Bei einem Abbruch der Gespräche könnte es zu einem Arbeitskampf kommen. Dann sei eine Urabstimmung über einen Streik möglich, sagte der Verdi-Sprecher.
Die Telekom hatte im Vorfeld der neuen Gesprächsrunde Verhandlungsbereitschaft über Details der bislang erhobenen Forderungen signalisiert. Das Unternehmen sei kompromissbereit, sagte eine Konzernsprecherin. Die Deutsche Telekom sei bereit, über einzelne Komponenten zu sprechen.
Die Telekom will 50.000 Beschäftigte ab 1. Juli in drei Servicegesellschaften auslagern und ihre Löhne binnen zweieinhalb Jahren um zwölf Prozent senken. Zugleich soll die Wochenarbeitszeit von 34 auf 38 Stunden erhöht werden. Im Gegenzug bietet der ehemalige Staatskonzern einen Kündigungsschutz bis 2010. Verdi lehnt Gehaltskürzungen kategorisch ab, zeigt aber Entgegenkommen bei der Arbeitszeit.
DEUTSCHE TELEKOM
(24.04.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



