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24.04.2007 - Copyright-Schützer: Drei von fünf Kinofilmen illegal im Netz
Thriller und Zeichentrickfilme seien zu hundert Prozent im Netz zu finden. Actionfilme, Horrorstreifen und Komödien seien zu 81 Prozent, Kinderfilme zu 57 Prozent, Dramen zu 52 Prozent und Dokumentarfilme zu 12 Prozent illegal ins Internet gestellt worden. Im Durchschnitt seien die Streifen 3,7 Tage vor dem offiziellen Kinostart im Internet verfügbar, hieß es weiter. Die häufigsten Quellen der Filme seien dabei illegale Kopien von im Ausland bereits erhältlichen DVD mit 43 Prozent und das Abfilmen in ausländischen Kinos mit 33 Prozent. Meist stammten die illegalen Kopien aus den Vereinigten Staaten.
Im vergangenen Jahr seien durch die GVU 1843 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden und 1475 bereits laufende Verfahren abgeschlossen worden. Bei der Verfolgung der Urheberrechtsverletzungen konzentriert sich die GVU nach eigenen Angaben zunehmend auf die Hintermänner und weniger auf die Nutzer. Dazu gehörten die "Supplier", die Bild oder Ton der Filme beschaffen oder die "Release Groups", die die Teile zusammenfügen und auf leistungsfähigen Internet-Servern aufspielen. Deshalb seien auch 20 Prozent mehr Menschen wegen Delikten wegen Urheberrechtsverletzungen bei Filmen verurteilt worden.
(24.04.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



