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17.04.2007 - Verdi fordert Telekom "ultimativ" zu Sonderverhandlungen auf

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Zuvor hatte Verdi einen Kompromissvorschlag der Konzernspitze zurückgewiesen, der eine Jobgarantie bis 2010 als Ausgleich für sinkende Löhne bei der geplanten Ausgliederung von etwa 50.000 Mitarbeitern vorsieht. Eine Verständigung auf Grundlage des Telekom-Angebots sei ausgeschlossen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder nach Angaben eines Gewerkschaftssprechers in Bonn.
Die Tarifparteien hatten ihre am Montag in Bonn fortgesetzten Verhandlungen zuvor ausgesetzt. Die Telekom wertete ihr Tarifangebot als Beleg, dass der Konzern mit der Beschäftigungssicherung der Mitarbeiter Ernst mache. Insgesamt will das Unternehmen demnach die Entgelte der von Auslagerung betroffenen Beschäftigten über einen Zeitraum von 30 Monaten um zwölf Prozent senken. Bei der Vereinbarung neuer Einstiegsgehälter würden neue Arbeitsplätze "in signifikanter Höhe" geschaffen, hieß es bei dem Bonner Konzern. Die Telekom wolle mit Verdi "zeitnah" einen entsprechenden Kompromiss aushandeln.
Dagegen bestand Verdi unverändert auf einem tariflichen Schutz der Service-Mitarbeiter bei der geplanten Ausgliederung. "Wir legen weiterhin Wert auf einen Tarifvertrag zum Auslagerungsschutz und haben die Telekom aufgefordert, mit uns darüber zu verhandeln", sagte der Gewerkschaftssprecher. Der Vorschlag der Konzernspitze reiche "vorne und hinten nicht".
(17.04.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



