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17.04.2007 - Europas Rechenzentren bauen Supercomputer-Netzwerk auf

Superrechner
Die PACE-Partner vereinbarten, innerhalb der kommenden drei Jahre konkrete Vorschläge für die angestrebte gemeinsame Rechner-Nutzung zu erarbeiten und diese nach und nach umsetzen. In der Vorbereitungsphase bis 2010 sollen weltweit wettbewerbsfähige Organisationsstrukturen für das wissenschaftliche Rechnen mit Supercomputern in Europa geschaffen werden. Außerdem sollen klare Vorgaben für die benötigte Hardware an verschiedenen Standorten erarbeitet und eine europäische Plattform für die Entwicklung von Hardware- und Software gemeinsam mit der Industrie aufgebaut werden. Danach will PACE Forschern in ganz Europa als zentraler Versorger für ihren Rechenbedarf dienen.
Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) sprach von einem "wichtigen Schritt" zur Stärkung des europäischen Forschungsraums. "Europa bündelt damit seine Kompetenzen auf dem Gebiet des Höchstleistungsrechnens", betonte Schavan. "Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die Voraussetzungen für den Start von PACE geschaffen haben."
Der überwiegende Teil der auf rund 500 Millionen Euro geschätzten Kosten soll von den 15 Staaten getragen werden, deren Rechenzentren an dem Projekt beteiligt sind. Den Rest stellt die Europäische Union bereit.
Dem PACE-Konsortium gehören Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Finnland, Griechenland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz und die Türkei an. Konsortialführer ist das deutsche Gauß-Centrum für Supercomputing. Es bündelt die Aktivitäten der drei deutschen Höchstleistungsrechenzentren in Jülich, Stuttgart und Garching.
(17.04.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



