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30.03.2007 - Gebühr für "letzte Meile" der Deutschen Telekom leicht gesenkt
Mit dem jetzigen Preis bleibe "die Balance zwischen Infrastruktur- und Dienstewettbewerb" erhalten, erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. Das Entgelt sei in einem "sorgfältigen und gründlichen Prüfungsverfahren" festgesetzt worden. Die Gebühr werde anhand "nachprüfbarer Kriterien" errechnet und enthalte weder politische Überlegungen noch sachfremde Erwägungen.
Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko), dem unter anderem Arcor und HanseNet angehören, kritisierte, die Entscheidung sei "ein Trippelschritt statt des erhofften großen Wurfs". Die Netzagentur schmücke sich mit einem "Feigenblatt", während ein knallharter Preiswettbewerb die Wettbewerber der Telekom immer weiter in die Enge treibe, erklärte Breko-Präsident Peer Knauer. Kritik kam auch vom Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Die Netzagentur habe "unverständlicherweise und entgegen mehrfacher öffentlicher anderslautender Ankündigungen den bewährten Absenkungspfad der vergangenen Jahre verlassen", erklärte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner.
DEUTSCHE TELEKOM
(30.03.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



