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26.03.2007 - Brüssel verlängert Frist für Microsoft bis 23. April
In dem Streit geht es um Gebühren, die Microsoft anderen Softwarekonzernen für Informationen zum Betrieb ihrer Produkte mit dem Windows-System abverlangt. Die Preisvorstellungen von Microsoft sind laut Kommission nicht gerechtfertigt. Wenn Microsoft bis zum 23. April keine zufriedenstellende Antwort liefert, droht die Kommission mit rückwirkenden Strafgeldern von August 2006 an, die sich auf bis zu drei Millionen Euro täglich belaufen könnten.
2004 hatte die EU-Kommission im Streit um Windows eine Rekordstrafe von knapp einer halben Milliarde Euro gegen Microsoft verhängt und dem Konzern eine Reihe von Auflagen verordnet. Der Softwareriese war gegen die Entscheidung vor Gericht gezogen; das Urteil wird noch bis Juni erwartet. Wegen anhaltender Wettbewerbsverstöße hatte die Kommission Microsoft zudem im Juli 2006 bereits eine Geldstrafe von insgesamt rund 280 Millionen Euro auferlegt. Microsoft zahlte, legte aber Berufung ein.
MICROSOFT
(26.03.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



