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23.03.2007 - Tarifverhandlungen bei Telekom bis Anfang April unterbrochen

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Berlin/Bielefeld (AFP) - In den am Freitag angelaufenen Tarifverhandlungen mit der Geschäftsführung der Telekom ist nach Angaben der Gewerkschaft Verdi "noch kein Durchbruch" erzielt worden. Eine Annäherung sei nicht in Sicht, sagte Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder nach der ersten Runde in Bad Honnef. Beide Seiten lägen "noch meilenweit auseinander". Die Arbeitgeber ließen jegliche soziale Balance vermissen und hielten an Arbeitszeitverlängerung, Gehaltssenkungen und Plänen für den Stellenabbau fest. Die Verhandlungen sollten nun am 3. und 4. April fortgesetzt werden.

Telekom-Chef René Obermann drohte laut einem Zeitungsbericht unterdessen einen noch größeren Personalabbau an, sollte es nicht zu der vom Unternehmen geplanten Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern in konzerneigene Servicegesellschaften kommen. Durch die neue Einheit Telekom Service solle möglichst viel Arbeit im Konzern verbleiben, statt sie extern vergeben zu müssen, appellierte Obermann in einer internen Information an die Mitarbeiter, wie das "Westfalen-Blatt" aus Bielefeld berichtete. In einigen Bereichen liege die Telekom bis zum Dreifachen über den Fremdkosten, die bei externen Anbietern pro Stunde für vergleichbare Leistungen entstünden, wurde aus dem Schreiben zitiert.

DEUTSCHE TELEKOM

(23.03.2007 / Quelle: © 2007 AFP)