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26.02.2007 - Deutschland bei Breitbandanschlüssen nur EU-Mittelfeld

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Brüssel (AFP) - Bis 2010 sollen in Deutschland die Hälfte der privaten Haushalte einen Breitbandzugang zum Internet haben. Das ist erklärtes Ziel der Bundesregierung. Im EU-Vergleich hinkt Deutschland aber bisher zurück. Die EU-Kommission macht dafür den mangelnden Wettbewerb verantwortlich und hat im Fall der schnellen VDSL-Technik ein Verfahren gegen die Bundesregierung eröffnet. AFP gibt einen Überblick über den Breitbandmarkt:

SPITZENREITER bei Breitband sind die Niederlande. Hier haben nach neuesten Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat vom November 66 Prozent aller Haushalte und Unternehmen einen schnellen Zugang. Es folgen Dänemark mit 63 Prozent und dann mit einigem Abstand Finnland mit 53 Prozent.

DEUTSCHLAND hinkt weit zurück: Nur 34 Prozent der Haushalte und Unternehmen haben einen Breitband-Anschluss, das ist kaum mehr als der EU-Schnitt von 32 Prozent. Damit wird das Hightech-Land Deutschland von kleinen Staaten wie Belgien (48 Prozent) und Luxemburg (44 Prozent) überholt. Auch Großbritannien (44 Prozent) und EU-Neuling Estland (37 Prozent) sind besser.

SCHLUSSLICHTER im EU-Vergleich sind Griechenland mit nur vier Prozent angeschlossener Haushalte und Unternehmen. Es folgen die Slowakei mit elf Prozent und Zypern mit zwölf Prozent.

(26.02.2007 / Quelle: © 2007 AFP)