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25.02.2007 - BenQ Mobile wird abgewickelt

Stühle im BenQ-Mobile-Werk in Kamp Lintfort
Weitere Interessenten, die in den Wochen zuvor an die Öffentlichkeit gegangen waren, seien hingegen nicht in der Lage gewesen, konkrete Finanzierungspläne und Finanzierungsnachweise zu erbringen, hieß es. Vor diesem Hintergrund werde er nun den Prozess zur Verwertung der einzelnen Vermögensteile einleiten, erklärte Prager weiter. Mit dem Verwertungserlös sollten ausstehende Forderungen der Mitarbeiter und Lieferanten zumindest teilweise befriedigt werden.
Um optimale Verkaufserlöse zu erzielen, arbeite die Insolvenzverwaltung mit darauf spezialisierten Dienstleistern zusammen, unter anderen mit dem Hamburger Auktionshaus Dechow, das die Vermögensgegenstände bewertet habe und öffentliche Versteigerungen organisieren werde. "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Markt gegen BenQ Mobile entschieden hat", hieß es weiter.
Die Auslaufproduktion zur Fertigstellung bereits weitgehend montierter Mobiltelefone in Kamp Lintfort war schon Ende Januar eingestellt worden. Bereits nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum Jahresbeginn 2007 hatte Prager mit dem Betriebsrat einen Interessensausgleich vereinbart, der die Schließung des Betriebs und die Einrichtung von zwei Transfergesellschaften für die Mitarbeiter in München und Kamp-Lintfort zur Folge hatte. Insgesamt 2305 Mitarbeiter waren daraufhin in die Transfergesellschaften gewechselt.
(25.02.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



