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19.02.2007 - Flatrates für das Handy müssen nicht immer günstiger sein

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BANGLADESH-TELECOM-MOBILE
Berlin/Stuttgart (AFP) - Beim mobilen Telefonieren ist offenbar nicht jeder Pauschaltarif ein "Schnäppchen" für den Verbraucher. Weil "Flatrates" für die Sprachtelefonie nur für Gespräche ins Festnetz sowie das eigene Mobilfunknetz gelten würden, könnten Anrufe in Fremdnetze schnell zur bösen Überraschung werden, warnt das Magazin "connect". Anbieter wie T-Mobile und Vodafone verlangten von Flatrate-Kunden für Anrufe in fremde Netze 29 Cent pro Minute.

Auch Minutenpakete müssten sich nicht immer rechnen. Anrufe, die über das Paket hinausgingen, könnten bis zu 69 Cent je Minute kosten. Nicht verbrauchte Minuten würden dagegen mit Ausnahme von E-Plus bei allen Anbietern verfallen.

Das Online-Magazin "teltarif.de" rät Verbrauchern daher, sich das eigene Telefonverhalten ganz genau vor Augen zu führen. In den vergangenen Wochen hätten dank des Konkurrenzdrucks zwar die Tarife weiter nachgegeben, Flatrate sei aber nicht gleich Flatrate. Vor allem für Anrufer, die viel in verschiedene Mobilfunknetzen telefonierten, könne ein Einheitstarif für mehrere Netze günstiger sein als eine Flatrate nur für das eigene Netz.

Teuer kann nach Feststellung von "connect" die Nutzung mobiler Datendienste werden. So koste ein Datenvolumen von einem Megabyte beispielsweise bei O2 und T-Mobile neun Euro, bei Vodafone sogar fast 20 Euro, bei den Discountern Simyo, Aldi und Blau.de dagegen nur 24 Cent. Vielnutzer seien wiederum bei den etablierten Anbietern besser aufgehoben. So schlage ein Datenpaket mit 400 Megabyte bei T-Mobile und Vodafone mit rund 35 Euro zu Buche. Bei Billiganbietern zahle der Kunde für diese Datenmenge mit 96 Euro fast das Dreifache.

(19.02.2007 / Quelle: © 2007 AFP)