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17.02.2007 - Bei Verbot: Killerspiel-Branche droht mit Abwanderung
Auch die Vertreiber der Spiele haben große Bedenken gegen eine Verschärfung des Jugendschutzes. "Sinnvolle Regeln zum Jugendschutz begrüßen wir", sagte Niels Bogdan, Sprecher des zweitgrößten europäischen Videospielvertreibers Ubi Soft der gleichen Zeitung. Der aus Bayern eingebrachte Entwurf "schießt über das Ziel hinaus". Welche konkreten Folgen der Entwurf haben werde, sei noch nicht abzusehen, weil viele Dinge noch nicht geklärt seien. Etwa die Frage, wie der Begriff "Killerspiel" überhaupt definiert wird.
Bayern hatte am Freitag im Bundesrat seine Initiative zum Verbot von so genannten Killerspielen gestartet. Der Gesetzesvorschlag, der von Niedersachsen unterstützt wird, sieht ein generelles Herstellungs- und Verbreitungsverbot für virtuelle Killerspiele vor.
(17.02.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



