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16.02.2007 - Erste Internetcafés in Turkmenistan geöffnet

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Aschchabad (AFP) - Auch Turkmenistan ist jetzt wieder drin: Zwei Tage nach der Vereidigung des neuen Präsidenten Gurbanguly Berdymuchammedow haben in dem abgeschotteten asiatischen Land am Freitag die ersten beiden öffentlichen Internetcafés geöffnet. In aller Stille und ohne Werbung, wie ein Angestellter des staatlichen Telekommunikationsunternehmens TurkmenTelekom einräumte, der sich daher auch nicht über die ausbleibende Kundschaft wunderte. Der Preis von umgerechnet einem Dollar (80 Eurocent) für eine Viertelstunde im Internet könnte bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 50 Dollar allerdings auch ein Grund für das geringe Publikumsinteresse gewesen sein.

Die beiden Internetcafés befinden sich im Zentrum der Hauptstadt Aschchabad in Gebäuden von TurkmenTelekom. Neun Stunden lang täglich stehen fünf Plätze zur Verfügung. Der am Sonntag gewählte Berdymuchammedow hatte angekündigt, einige der besonders restriktiven Regelungen seines Vorgängers Saparmurat Nijasow zu lockern. Internetcafés in den Provinzen sollen nun folgen. Den Turkmenen war es bislang nur zwischen 1996 und 2000 möglich gewesen, sich einen Internetzugang zuzulegen; seither ist TurkmenTelekom der Monopolist in diesem Bereich. Nur Behörden, Ausländerhotels und Ausgewählte hatten einen Anschluss.

(16.02.2007 / Quelle: © 2007 AFP)