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16.02.2007 - Siemens muss um Hermes-Bürgschaften fürchten

Siemens-Mitarbeiter
Düsseldorf (AFP) - Der Siemens-Konzern muss sich offenbar darauf einstellen, auf so genannte Hermes-Bürgschaften zur Absicherung risikoreicher Auslandsgeschäfte zu verzichten. Sollte sich der aktuelle Bestechungsverdacht erhärten, würde die Absicherung von Exporten durch staatliche Kreditgarantien bei den betroffenen Projekten entfallen, berichtet die "Wirtschaftswoche". Dies sähen die Antikorruptionsbestimmungen des Bundes bei der Absicherung von Auslandsgeschäften vor.Bei Siemens-Projekten wie der Lieferung von Generatoren in den Iran, einem Kraftwerksbau in Aserbaidschan oder beim Ausbau des Mobilfunknetzes in Russland könnten so jeweils Risiken von mehreren hundert Millionen Euro entstehen, schreibt das Magazin.
(16.02.2007 / Quelle: © 2007 AFP)