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31.01.2007 - Schwedens Steuerbehörde will Geld aus der virtuellen Welt

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Stockholm (AFP) - Nachdem Schweden als erstes Land eine Botschaft in der Internet-Welt "Second Life" plant, wird auch die schwedische Steuerbehörde aktiv: Einnahmen von Teilnehmern von Computerspielen sollen künftig besteuert werden. "Wir sind nicht an normalen Spielern interessiert", sagte der Leiter der Abteilung Internethandel von Schwedens Steuerbehörde, Dag Hardysson, am Mittwoch in Stockholm. Die meisten spielten einfach nur aus Spaß an Spielen wie "World of Warcraft" und ließen ihr Geld auf dem Spielekonto.

Nachdem Schweden als erstes Land eine Botschaft in der Internet-Welt "Second Life" plant, wird auch die schwedische Steuerbehörde aktiv: Einnahmen von Teilnehmern von Computerspielen sollen künftig besteuert werden. "Wir sind nicht an normalen Spielern interessiert", sagte der Leiter der Abteilung Internethandel von Schwedens Steuerbehörde, Dag Hardysson, am Mittwoch in Stockholm. Die meisten spielten einfach nur aus Spaß an Spielen wie "World of Warcraft" und ließen ihr Geld auf dem Spielekonto.

Wenn aber virtuelles Geld zu echtem Geld gemacht werde, solle dafür Einkommensteuer gezahlt werden, sagte Hardysson. So komme es etwa vor, dass sich ein Spieler eine virtuelle Waffe erkämpft hat und diese für echtes Geld an andere Spieler weiterverkauft. Sicherlich verdienten in Schweden nur wenige Menschen große Summen mit solchen Geschäften, sagte Hardysson. Der Markt werde aber wachsen. Der Steuerbehörde fehlten allerdings noch die technischen Möglichkeiten, Spieler im Internet zurückzuverfolgen.

Die schwedische Regierung will demnächst als erstes Land eine Botschaft in der virtuellen 3-D-Welt "Second Life" eröffnen. Sie soll als Informationsportal in der Fantasiewelt des US-Unternehmens Linden Lab auftreten.

(31.01.2007 / Quelle: © 2007 AFP)