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31.01.2007 - Konkurrenz wirft Telekom unlautere Mittel bei DSL vor

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Berlin (AFP) - Im Wettbewerb um Kunden mit schnellem Internetanschluss werfen die Konkurrenten der Deutschen Telekom unlautere Mittel vor. Der Bonner Konzern versuche mit Tricks, bereits verlorene DSL-Kunden wieder zurückzuholen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko), Peer Knauer, der Tageszeitung "Die Welt". In dem Verband sind bundesweite DSL-Anbieter mit eigenem Netz wie Arcor, Hansenet und Versatel sowie zahlreiche Stadtnetzbetreiber zusammengeschlossen. Die Telekom wies die Vorwürfe zurück.

Im Wettbewerb um Kunden mit schnellem Internetanschluss werfen die Konkurrenten der Deutschen Telekom unlautere Mittel vor. Der Bonner Konzern versuche mit Tricks, bereits verlorene DSL-Kunden wieder zurückzuholen, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko), Peer Knauer, der Tageszeitung "Die Welt". In dem Verband sind bundesweite DSL-Anbieter mit eigenem Netz wie Arcor, Hansenet und Versatel sowie zahlreiche Stadtnetzbetreiber zusammengeschlossen. Die Telekom wies die Vorwürfe zurück.

Di eTelekom habe mit der Öffnung ihrer Netze den Wettbewerb auf dem prosperierenden Breitbandmarkt technisch und inhaltlich erst ermöglicht, sagte Sprecher Frank Domagala. "Wenn man sich unsere Kundenverluste im vergangenen Jahr anschaut, ist nur schwer nachvollziehbar, dass man uns an dieser Stelle Behinderung vorwirft."

Breko-Chef Knauer sagte der "Welt", Wettbewerber der Telekom würden bei Beantragung der technisch notwendigen Umstellung des Anschlusses damit hingehalten, dass der Antrag angeblich nicht vollständig eingereicht worden sei. "In der Zwischenzeit ruft der Telekom-Vertrieb die wechselwilligen Kunden an und fragt sie, ob sie in der Übergangszeit nicht beim Unternehmen bleiben wollten." Die Wechsler verpflichteten sich so - zum Teil auch ohne ihr Wissen - ein weiteres Jahr bei der Telekom zu bleiben, sagte Knauer weiter. Der Breko bereite deshalb eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur vor.

(31.01.2007 / Quelle: © 2007 AFP)