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30.01.2007 - Investoren wollen ProSiebenSat.1 ganz übernehmen

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Die Investoren Kohlberg, Kravis and Roberts (KKR) und Permira wollen die ProSiebenSat.1-Gruppe ganz übernehmen. Die neuen Mehrheitseigner bieten 28,71 Euro in bar pro Stammaktie und 22,45 Euro für jede nicht stimmberechtigte Vorzugsaktie, wie beide Firmen in Frankfurt am Main mitteilten. Die verbliebenen Aktionäre haben nun bis zum 19. März Zeit, auf die Offerte einzugehen.
Die britische Permira und der US-Fonds KKR hatten im Dezember nach monatelangem Bietergefecht für rund drei Milliarden Euro die Mehrheit an ProSiebenSat.1 Media vom US-Milliardär Haim Saban übernommen. Zuvor war der Verkauf an Axel Springer am Veto des Bundeskartellamts gescheitert. KKR und Permira halten rund 88 Prozent der Stammaktien und etwa 13 Prozent der Vorzugsaktien.
Die beiden Investoren wollen Deutschlands größten Fernsehkonzern mit ihrem Medienkonzern SBS mit dutzenden Fernseh- und Radiosendern in ganz Europa zusammenschließen und damit Europas größtem Fernseh- und Rundfunkunternehmen RTL Konkurrenz machen. Dabei sollten keine Mitarbeiter entlassen werde, hatten die Investoren versichert. Permira und KKR gehören zu den weltgrößen Private-Equity-Firmen und sind auf auf Übernahme, Umbau und Wiederverkauf von Unternehmen spezialisiert.
(30.01.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



