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24.01.2007 - Papst bezeichnet Gewaltverherrlichung als "Perversion"

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Vatikanstadt (AFP) - Papst Benedikt XVI. hat sich gegen Gewaltverherrlichung, die Darstellung gesellschaftsschädigenden Verhaltens und die Trivialisierung von Sexualität im Namen von Unterhaltung gewandt. Dies sei eine Perversion, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt am Mittwoch zum 41. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. Noch abstoßender seien Medien mit solchen Botschaften, wenn diese sich an Kinder und Jugendliche wendeten. Der wirtschaftliche Wettbewerb bringe die Medien und Unternehmen oft dazu, die Standards ihrer Programme, Filme und Computerspiele herabzusetzen.

Papst Benedikt XVI. hat sich gegen Gewaltverherrlichung, die Darstellung gesellschaftsschädigenden Verhaltens und die Trivialisierung von Sexualität im Namen von Unterhaltung gewandt. Dies sei eine Perversion, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt am Mittwoch zum 41. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. Noch abstoßender seien Medien mit solchen Botschaften, wenn diese sich an Kinder und Jugendliche wendeten. Der wirtschaftliche Wettbewerb bringe die Medien und Unternehmen oft dazu, die Standards ihrer Programme, Filme und Computerspiele herabzusetzen.

"Wie kann man diese 'Unterhaltung' den unzähligen jungen Menschen erklären, die wirklich unter Gewalt, Ausnutzung und Missbrauch leiden?", fragte der Papst. Benedikt XVI. forderte die Medienindustrie daher auf, Eltern dabei zu helfen, ihren Kindern "die grundlegende menschliche Würde, den wahren Wert der Ehe und des Familienlebens sowie die positiven Leistungen und Ziele der Menschheit einzuprägen".

(24.01.2007 / Quelle: © 2007 AFP)