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23.01.2007 - Informations- und Kommunikationsbranche sucht nach Nachwuchs
Angesichts massiv rückläufiger Studentenzahlen sorgt sich die Informations- und Kommunikationsbranche um ihren Nachwuchs. Seit dem Boomjahr 2000 ist die Zahl der Studienanfänger im Fach Informatik um 30 Prozent zurückgegangen, wie das Job- und Wirtschaftsmagazin "karriere" in seiner neuen Ausgabe berichtet. Zudem brechen mehr als die Hälfte aller Informatikstudenten an der Universität und 45 Prozent an der Fachhochschule ihr Studium ab oder wechseln den Fachbereich. Kaum ein anderes Fach leide "unter einem ähnlichen Schwund wie die Informatik", heißt es in dem Bericht.
"Die High-Tech-Industrie sucht dringend nach Informatikern und Ingenieuren", sagte der Chef des Branchenverbandes Bitkom, Willi Berchtold, dem Magazin. Bei einer Ausstiegsquote von rund 50 Prozent würden bald weniger als 14.000 Informatik-Absolventen pro Jahr die Hochschulen verlassen. Vor allem die Softwarebranche und die großen Beratungsunternehmen suchen dem Bericht zufolge derzeit massiv nach qualifizierten Informatikern.
(23.01.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



