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22.01.2007 - Verbraucherschützer mahnen Anbieter von Computerspielen ab

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Berlin (AFP) - Verbraucherschützer wollen die Anbieter von Computerspielen zwingen, den Nutzern das Anlegen von Sicherheitskopien zu erlauben. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) habe deshalb drei Unternehmen abgemahnt, berichtet der Berliner "Tagesspiegel" in seiner Dienstagausgabe. Weltmarktführer Electronic Arts ("Sims"), Vivendi-Tochter Blizzard Entertainment ("World of Warcraft") und die Firma Take2 interactive hätten illegale Lizenzbedingungen. Rechtswidrig ist in den Augen der Verbraucherschützer vor allem die Klausel, dass Käufer von der Spielesoftware keine private Sicherungskopie ziehen dürfen.

Verbraucherschützer wollen die Anbieter von Computerspielen zwingen, den Nutzern das Anlegen von Sicherheitskopien zu erlauben. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) habe deshalb drei Unternehmen abgemahnt, berichtet der Berliner "Tagesspiegel" in seiner Dienstagausgabe. Weltmarktführer Electronic Arts ("Sims"), Vivendi-Tochter Blizzard Entertainment ("World of Warcraft") und die Firma Take2 interactive hätten illegale Lizenzbedingungen. Rechtswidrig ist in den Augen der Verbraucherschützer vor allem die Klausel, dass Käufer von der Spielesoftware keine private Sicherungskopie ziehen dürfen.

"Jeder Verbraucher hat das Recht, von seiner gekauften Software eine private Sicherungskopie zu ziehen", sagte vzbv-Vizevorstand Patrick von Braunmühl dem Blatt. Die Verbraucherschützer fordern die Anbieter in ihrer Abmahnung auf, diese Klausel nicht mehr zu verwenden. Sollten die Firmen die Erklärung nicht unterschreiben, müssen sie mit einer Klage rechnen. Electronic-Arts-Sprecher Martin Lorber sagte dem "Tagesspiegel", seine Firma werde nicht unterschreiben. "Wir ersetzen jedem Käufer kostenlos die DVD, falls sie kaputt geht", sagte er. "Es gibt daher keinen Grund, warum der Kunde eine Sicherungskopie machen sollte."

(22.01.2007 / Quelle: © 2007 AFP)