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18.12.2007 - Jeder zweite deutsche Haushalt hat Breitbandanschluss

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Die erheblichen Wachstumsraten bei den Breitbandanschlüssen sorgte allerdings auch für Probleme. "Es gibt einen großen Auftragsstau bei der Bestellung der Teilnehmeranschlussleitung", hob Kurth hervor. Diese so genannte letzte Meile bis zum Anschluss des Telefonkunden gehört im Allgemeinen der Deutschen Telekom. Telekom-Konkurrenten hatten in den vergangenen Wochen kritisiert, der ehemalige Monopolist schalte die Anschlüsse nur verzögert und nicht in ausreichender Zahl frei.
Kurth sagte, die Bundesnetzagentur prüfe derzeit, ob hierbei eine Diskriminierung von Anbietern durch die Telekom vorliege. Unabhängig davon appellierte er an die Telekom, den Auftragsstau so schnell wie möglich abzuarbeiten. Kunden dürften nicht durch Verzögerungen von einem Anbieterwechsel abgeschreckt werden, forderte Kurth.
An sich aber funktioniere der Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt, betonte Kurth. Es habe "bemerkenswerte Erfolge" gegeben, durch die die Interessen der Verbraucher gewahrt worden seien. So hätten die Wettbewerber der Deutschen Telekom ihren Anteil bei den Inlandsverbindungen im laufenden Jahr auf rund 45 Prozent gesteigert. Bei den Auslandsgesprächen liege der Anteil der Konkurrenten des Ex-Monopolisten bei rund 75 Prozent. Dies zeige, dass die Wettbewerbsentwicklung nicht dadurch beeinträchtigt worden sei, dass die Telekom in diesem Bereich bereits Anfang 2006 aus der Regulierung entlassen worden sei.
(18.12.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



