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14.12.2007 - Telefónica legt bei Bundesnetzagentur Beschwerde gegen Telekom ein

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München (AFP) - Der Telefónica-Konzern hat am Freitag bei der Bundesnetzagentur offiziell Beschwerde gegen die Deutsche Telekom eingelegt. Die spanische Telefongesellschaft wolle damit erreichen, dass die Telekom ihren Konkurrenten mehr Telefonanschlüsse für wechselwillige Verbraucher freischalten muss, sagte ein Telefónica-Sprecher in München der Nachrichtenagentur AFP. Die Wettbewerber müssen die so genannte Teilnehmeranschlussleitung (TAL), die Leitung von der Vermittlungsstelle bis zur Telefondose des Kunden, von der Telekom mieten. Die Zahl der freigeschalteten Anschlüsse ist begrenzt.

Dies führe dazu, dass sein Unternehmen "nicht marktgerecht" auf die Kundennachfrage reagieren könne, sagte Telefónica-Manager Alwin Mahler AFP. "Es scheitert strukturell daran, dass die Telekom nicht willens ist, diese vom Markt nachgefragten Mengen an TAL in diesem Umfang zu befriedigen", fügte er hinzu. Telefónica verfügt in Deutschland über ein eigenes Telefonnetz, das nach Unternehmensangaben 60 Prozent der deutschen Haushalte abdeckt. Telefónica vermarktet die Anschlüsse allerdings nicht selber, sondern gibt sie an Großkunden wie die eigene Tochter O2 sowie an Alice, Freenet und 1&1 weiter.

(14.12.2007 / Quelle: © 2007 AFP)