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03.12.2007 - Megafusion schafft weltgrößten Computerspielhersteller

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Die Vivendi-Tochter Vivendi Games erhält in einem ersten Schritt 52 Prozent an dem neuen Unternehmen, später soll der Anteil auf 68 Prozent wachsen, wie beide Firmen mitteilten. Sie rechnen zusammen mit einem Umsatz von 3,8 Milliarden Dollar in diesem Jahr. Vivendi Games ist mit seiner Tochter Blizzard und deren Spiel "World of Warcraft" führend bei Online-Spielen. Activision wiederum hat erfolgreiche Spiele wie dem Kampfspiel "Call of Duty" oder der Musiksimulation "Guitar Hero" in seinem Programm.
Die Fusion bestätigt Vermutungen von Experten, die schon länger mit größeren Übernahmen in der Branche rechnen. Der Computerspielsektor muss heute teils zweistellige Millionenbeträge für die Entwicklung anspruchsvoller Projekte mit filmreifer Grafik vorschießen. Wie bei Hollywood-Filmen kann ein Flop in der Branche mit einem erwarteten Umsatz von fast 34 Milliarden Euro in diesem Jahr schnell das Aus für kleinere Anbieter bedeuten.
Mit Vivendi und Activision schließen sich zwei Unternehmen zusammen, die wenig Überschneidungen aufweisen. Vivendi kann mit dem US-Anbieter vor allem seinen Rückstand bei den immer wichtigeren Konsolenspielen aufzuholen. Er macht neben den PC-Spielen inzwischen die Hälfte des gesamten Spielemarktes aus. Activison ist in diesem Bereich Nummer drei weltweit und machte zuletzt auch durch mehrere Filmadaptionen ("James Bond", "Spiderman", "Shrek", "X-Men", "Transformers") gute Geschäfte. Die Spiele des US-Konzerns laufen dabei sowohl auf Sonys Konsole Playstation als auch Microsofts Xbox und Nintendos Wii.
(03.12.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



