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28.11.2007 - Montag Urteil im Prozess um iPhone-Verkauf in Deutschland

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iPhone
Hamburg (AFP) - Das Hamburger Landgericht spricht am kommenden Montag sein Urteil im Streit zwischen T-Mobile und Vodafone um den Vertrieb des Multimedia-Handys iPhone. Das teilte das Gericht nach der mündlichen Verhandlung mit. In dem Verfahren geht es um den Widerspruch von T-Mobile gegen eine Eilentscheidung des Landgerichts, das der Telekom-Tochter den ausschließlichen Verkauf mit Vertragsbindung oder Netzsperre verboten hatte. Der Konkurrent Vodafone hatte die entsprechende einstweilige Verfügung erwirkt.

Vodafone hatte sich dagegen gewehrt, dass das Gerät des US-Herstellers Apple wegen einer elektronischen Sperre nur im Netz von T-Mobile funktionierte und Käufer einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschreiben mussten.

Die einstweilige Verfügung des Landgerichts war am 12. November - kurz nach dem Verkaufsstart des Designerhandys - ergangen. Seither hatte die Telekom-Tochter das iPhone für 999 Euro auch ohne Vertrag und technische Sperre verkauft. Dies soll aber zunächst nur bis zur juristischen Klärung des Streits gelten. Nach eigenen Angaben hatte T-Mobile allein am 9. November, dem ersten Verkaufstag, 15.000 der Kult-Telefone abgesetzt. Mit Vertrag kostet das Gerät 399 Euro.

(28.11.2007 / Quelle: © 2007 AFP)