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28.11.2007 - BKA ermittelt offenbar in zwei schweren Terror-Verdachtsfällen
Hamburg (AFP) - Das Bundeskriminalamt (BKA) ermittelt derzeit offenbar in zwei schweren Terror-Verdachtsfällen. Das deutete BKA-Präsident Jörg Ziercke in der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch mit dem Hinweis darauf an, dass die umstrittene Online-Durchsuchung derzeit nur in zwei Verfahren in Betracht käme. Er bekräftigte deshalb seine Forderung, das Ausspähen von Computern Terror-Verdächtiger zu ermöglichen. Das BKA hat nach den Worten Zierckes "derzeit keine konkreten Hinweise auf unmittelbar geplante Anschläge - etwa auf Weihnachtsmärkte." Aber Deutschland sei "Teil eines weltweiten Gefahrenraumes, eine absolute Sicherheit gibt es nicht", betonte der der BKA-Chef.Die öffentliche Debatte über Online-Durchsuchungen nannte Ziercke "überzogen". Es gehe nicht darum, "massenweise die Computer von Bürgern und Firmen zu überwachen." Es gehe "ausschließlich darum, in einigen wenigen Fällen schwerster terroristischer Bedrohung verdeckt auf die Festplatten der Verdächtigen zuzugreifen." Er erwarte "maximal 10 bis 15 Fälle pro Jahr."
(28.11.2007 / Quelle: © 2007 AFP)