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21.11.2007 - T-Mobile verliert Exklusivrecht auf das iPhone

iPhone
T-Mobile will Widerspruch einlegen und prüft Schadenersatzforderungen gegen Vodafone, betonte ein Sprecher. Vodafone will T-Mobile die Exklusivrechte am Verkauf des Kulthandys streitig machen.
Die Düsseldorfer wehren sich dagegen, dass das Handy des US-Herstellers Apple wegen einer elektronischen Sperre nur im Netz von T-Mobile funktioniert und der Kunde einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschreiben muss. Mit Vertrag kostet das iPhone 399 Euro. Hinzu kommen bei einer Vertraglaufzeit von zwei Jahren je nach Tarif monatlich 49 bis 89 Euro, insgesamt also zwischen 1176 bis 2136 Euro. Der Verkauf ohne Vertragsbindung gelte zunächst nur bis zur endgültigen juristischen Klärung des Streits, betonte T-Mobile.
Dass das iPhone nun auch in den Netzen aller anderen deutschen Handy-Nutzer funktioniere, "steigert die Attraktivität für die Endkunden enorm", sagte Analyst Nicolas von Stackelberg von Sal. Oppenheim. Der hohe Preis sei dabei durchaus gewollt. "Der Preis muss hoch sein, schließlich handelt es sich um ein Luxusprodukt zum Vorzeigen." Vodafone habe das Multimedia-Handy zwar öffentlich schlecht gemacht, unter anderem, weil es keinen Internetzugang über das schnelle UMTS-Netz erlaubt, sagte von Stackelberg. "Die Intervention von Vodafone zeigt aber, sie brauchen es doch."
Vodafone hatte ebenfalls mit dem US-Konzern Apple über den exklusiven Vertrieb des iPhones verhandelt, letztlich erhielt jedoch T-Mobile den Zuschlag. Den Vorwurf, Vodafone reagiere wie ein schlechter Verlierer, hatten der Konzern zurückgewiesen. Vodafone hatte nach eigenen Angaben die von Apple geforderte Umsatzbeteiligung nicht akzeptieren wollen. Medienberichten zufolge muss die Telekom-Tochter ein Drittel der Umsätze an den US-Konzern weiterreichen.
(21.11.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



