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20.11.2007 - Vodafone verklagt Telekom wegen Verkaufspraxis beim iPhone

iPhone
"Es kann nicht sein, dass unsere Kunden das iPhone nur mit einem langfristigen Vertrag bei der Telekom bekommen können", sagte Vodafone-Chef Friedrich Joussen der "Bild"-Zeitung. "Wir wollen eine schnelle gerichtliche Klärung, ob es das iPhone für alle oder nur für wenige geben soll." Einen Verkaufsstopp verlangte der Düsseldorfer Konzern nicht, bestätigte ein Konzernsprecher. "Wir haben die einstweilige Verfügung bekommen", bestätigte ein Sprecher von T-Mobile in Bonn. "Wir prüfen zur Zeit, in wie weit wir darauf reagieren werden und müssen."
Vodafone hatte ebenfalls mit dem US-Konzern Apple über den exklusiven Vertrieb des iPhones verhandelt, letztlich erhielt jedoch T-Mobile den Zuschlag. Den Vorwurf, Vodafone reagiere wie ein schlechter Verlierer, wiesen die Düsseldorfer zurück. Die Bedingungen hätten nicht gestimmt, sagte der Sprecher.
Apple habe nicht nur diktieren wollen, bei welchen Vertragspartnern das Handy zu haben ist, sondern auch eine Umsatzbeteiligung verlangt. "Das kann man nicht machen", sagte der Sprecher. Vodafone befürchtet offenbar, dass das Beispiel Schule macht. Medienberichten zufolge muss die Telekom-Tochter ein Drittel der Umsätze an Apple weiterreichen.
(20.11.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



