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29.10.2007 - Fachkonferenz bemängelt fehlenden Internetzugang in Afrika

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Internetnutzer in Elfenbeinküste
Kigali (AFP) - Der mangelnde Zugang zum Internet in Afrika hemmt die wirtschafliche Entwicklung des Kontinents. Diese von Experten und mehrern afrikanischen Staatschefs einhellig vertretene Einschätzung wurde bei einer Konferenz der Internationalen Telekommunikationsunion (ITU) in Ruanda erörtert, die sich für massive Investitionen in diesem Sektor aussprach. Projekte, die die Verbreitung der Informationstechnologie vorantrieben, sollten bis 2012 mit mindestens 214 Millionen Euro unterstützt werden, sagte ITU-Generalsekretär Hamadoun Toure. Auch Investitionen aus dem Privatsektor seien notwendig.

Das für Unternehmen unverzichtbare Breitbandinternet sei auf dem afrikanischen Kontinent entweder zu teuer oder gar nicht vorhanden, sagte Toure. Afrikanischen Firmen entstehen laut ITU durch die Abwicklung von Internetgeschäften außerhalb Afrikas Mehrkosten und Wettbewerbsnachteile. Der Weltbank zufolge ist nirgends ein Internetzugang so teuer wie in Afrika: Dort kostet er monatlich im Schnitt rund 200 Euro. ITU zufolge haben weniger als vier Prozent der afrikanischen Bevölkerung Zugang zum Internet. An der Konferenz der Internationalen Telekommunikationsunion nahmen neben Technologie-Experten die Staatschefs von Ruanda, Malawi, Burkina Faso, Dschibuti, Burundi, Mali und dem Senegal teil.

(29.10.2007 / Quelle: © 2007 AFP)